IT Sicherheit: mehr Arbeit, weniger Mittel
Trotz zunehmender Gefährdung der IT Sicherheit von Unternehmen geht der allgemeine Trend in der Geschäftswelt in Richtung verringerten, im besten Fall konstant bleibenden Sicherheitsmaßnahmen. Eine Umfrage des IT-online Forums netForensics, bei der die Mitarbeiter von rund 100 Unternehmen befragt wurden, kommt zu dem Ergebnis, dass eine hohe Diskrepanz zwischen allgemeiner Wahrnehmung und konkretem Handeln in den Unternehmen besteht.
85 Prozent der Befragten gehen davon aus, in den nächsten ein bis zwei Jahren steigenden Sicherheitsanforderungen im Bereich IT gegenüber zu stehen. Der Grund dafür seien vor allem immer komplexer werdende IT-Infrastrukturen, die in den Unternehmen zum Einsatz kommen würden.
Zu wenig Investitionen in die IT Sicherheit
Mehr als die Hälfte der Studienteilnehmer beklagten, ihr Unternehmen investiere zu wenig im Bereich IT Sicherheit. Folglich sind die Unternehmen – zumindest gefühlt – den neuen Bedrohungen wie zum Beispiel Datenklau in Zukunft nicht mehr gewachsen. Auch das bestätigt die netForensics-Studie: Fast zwei Drittel sind der Ansicht, ihr Arbeitgeber habe keinen Überblick mehr über ein angemessenes Verhältnis zwischen IT Sicherheit und benötigtem Budget. Tatsächlich kürzen viele Unternehmen angesichts der Wirtschaftskrise ihre EDV-Ausgaben und verkleinern Abteilungen. Diese müssten dann mit weniger Personal mehr Arbeit erbringen.
Angesichts dieser Entwicklungen sollten sich Firmen nach alternativen Lösungen für das Problem IT Sicherheit umsehen. Outsourcing der IT-Infrastruktur, etwa über Cloud Computing Ansätze, kommt allerdings für die Meisten nicht Frage: 70 Prozent misstrauten jeglicher Outsourcing Lösung.
Lesen Sie auf darkerading.com die Details der Studie.
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Tags: IT Sicherheit, Unternehmen
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