Neue Spam Wellen rollen an
Sie lassen einfach nicht locker: Die Spamer und Phischer dieser Welt haben mal wieder Hochkonjunktur. Zwei neue Wellen kursieren derzeit im Internet. Die eine versucht über bekannte und vertrauenswürdige Webseiten wie wikipedia, Nutzer in Botnets einzugliedern, die andere zielt auf Kunden von Online-Shops.
Wie das Sicherheitsmedium heise auf seiner Webseite berichtet, fordern Botnet-Betreiber die Empfänger ihrer Spam-Mails dazu auf, einen Link zu einem vermeintlichen Wikipedia-Account zu bestätigen. Dieser führt allerdings diverse infizierte Webseiten, auf denen verschiedenste Inhalte wie Pharma-Werbung, schädliche JavaScripte oder beides in Kombination hinterlegt sein können. In den Mails stehen unverfängliche Texte wie “Someone from the IP address 112.135.3.205 has registered the account ‘iamjustsendingthisletter’ with this e-mail address on the English Wikipedia.” Für alle Unternehmen und privaten Nutzer gilt: Niemals über zweifelhafte E-Mail-Links auf die Webseiten bekannter Anbieter zurückgreifen, sondern über Bookmarks.
Botnets zielen auf Online-Shop Kunden
Eine zweite, ebenfalls groß angelegte Spam-Welle konzentriert sich parallel dazu auf die Nutzer von Online-Verkaufs Plattformen wie Amazon oder buy.com. Die Sicherheits-Experten von G Data SecurityLabs warnen vor sehr gut gefälschten Bestellbestätigungen verschiedener Online-Shops, deren Bestätigung wiederum zu verseuchten Webseiten führt. In das Botnet eingegliedert, dienen die “Zombie-PCs” anschließend den Zwecken der Botnet-Betreiber, die einzig darin bestehen noch mehr Spam-Mails zu versenden. Auch hier gilt es für die Empfänger solch dubioser Mails, die Nachrichten ungelesen zu löschen. Vor allem, wenn man sicher ist, keine Bestellungen auf online-Shops getätigt zu haben. Auch PDF-Anhänge sollten nicht unbedarf geöffnet werden. Bei Bestellbestätigungen empfiehlt es sich, Bestellnummern, Preise und Absender-Adresse genau zu überprüfen. Besonders in Unternehmen bei denen viel Online-Verkehr herrscht, sollten das Betriebssystem und alle Anwenderprogramme immer auf dem aktuellsten Stand gehalten werden.
Genauere Infos zu diesem Thema unter: heise online.de und securitymanager.de
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