IT Sicherheit: Biometrie statt Passwörter?

Sie sollen zwölf bis 15 Zeichen lang sein, Sonderezichen enthalten und spätestens alle drei Monate geändert werden. Passwörter sind die praktische Umsetzung der IT Sicherheit für den Nutzer. Ein neuer Ansatz könnte das mühsame und kostenaufwendige Ausdenken, Merken und Eingeben der Passwörter bald überflüssig machen. Geheimdienste machen es seit Längerem vor, nun gibt es eine massentaugliche Umsetzung, die den Passwort Zugang ersetzen könnte: Biometrie heißt das neue Zauberwort in Sachen IT Sicherheit.Passwörter und IT Sicherheit werden immer wichtiger: Der durchschnittliche private Internetnutzer genauso wie der durchschnittliche Angestellte bekommt es mit immer mehr Nutzerkonten, Zugangscodes, Social Media Plattformen oder Firmenprogrammen zu tun. Für die meisten braucht man heutzutage Passwörter. Auf der anderen Seite ist es immer wichtiger sich gegen Malware- und Phishing Angriffe zu schützen.  Ebenso gegen Identitätsdiebstahl, bei dem ganze Online-Profile für illegale Zwecke gekapert werden.  Die beste Lösung für IT Sicherheit heißt heute: Passwörter regelmäßig wechseln. Aber wer soll sich das alles merken? Über den tippbiometrischen Zugang könnte der Einsatz von Passwörtern zukünftig überflüssig werden.

Die Zukunft der IT Sicherheit ist personenbezogen

Das Problem Passwörter und IT Sicherheit kann künftig personengebunden gelöst werden: über die so genannte Tippbiometrie. Jeder Account-Inhaber kann sich nur noch persönlich einloggen. Dafür garantiert sein individuelles Tippverhalten. Wie das Online Sicherheitsportal securitymanager.de berichtet, hat die Universität Regensburg in fünfzehnjähriger Arbeit eine neue Authentifizierungsmethode entwickelt. Dabei wird das individuelle Tippverhalten einer Person in ein Profil umgewandelt. Das neue Verfahren berücksichtigt Parameter wie Schreibrhythmus, Korrekturverhalten, Umschaltung, Zehn- oder Zweifinger-Schreibsystem und macht jedes Tippprofil einzigartig.

IT Sicherheit kostengünstig verbessern

Die Umsetzung stellt sich als lösbare Aufgabe dar. Mit einer Software, die auf jeden beliebigen Rechner installiert werden kann. Überall wo heute Passwörter verwendet werden, lohnt es sich, darüber nachzudenken, sie abzuschaffen und gegen einen tippbiometrischen Zugang einzutauschen. Der Nutzer muss dazu nur einen kurzen vom Programm vorgegeben Text abtippen. Wird dieser nicht innerhalb der tippbiometrischen Bandbreite des Nutzerprofils erkannt, wird der Datenzugang automatisch verweigert. Dies könnte dazu beitragen, Zeit und Kosten vor allem für Unternehmen zu sparen und gleichzeitig Phishing zu einem hinfälligen Unterfangen zu machen. Auch firmenintern könnte so die IT Sicherheit verbessert werden. Klare Nutzungsrechte, die schwerlich zu missbrauchen sind, erlauben nur noch den dafür vorgesehenen Personen, den Zugang zu bestimmten Firmendaten. In Bereichen wie Online Banking  oder Online Bezahldiensten könnte der tippbiometrische Ansatz ebefalls umgesetzt werden. Wenn sich diese Methode in der IT Sicherheit durchsetzt, könnte die Berufsbezeichnung Passwort Phisher bald ausgestorben sein.

Weitere Informationen zum Thema lesen sie auf securitymanager.de

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