Neuer Trojaner auf Facebook im Umlauf

Nutzer des sozialen Netzwerkes Facebook sollten in diesen Tagen vor einem Sasfis Trojaner in Acht nehmen. Internetkriminelle machen sich zur Zeit eine Datenpanne des Netzwerk-Primus  zunutze. Sie versenden Spam Nachrichten, die sich als Support-Dienst von Facebook tarnen und fordern zu Datenpreisgabe und  Trojaner Download auf. Vorsicht ist vor allem am Arbeits-Rechner geboten.

Hintegrund der Trojaner Angriffe ist ein Datenunfall von Facebook. Nachdem bereits vor Monaten gefälschte Accounts auftauchten, bemühte sich Facebook, fragwürdige Nutzer-Profile zu löschen. Auf diesen Profilen befanden sich unter anderem Links zu angeblichen Videos, die in Wahrheit eine automatische Installation eines Trojaner zur Folge hatten. Da Facebook bei der Eliminierung der Trojaner jedoch sehr umfangreich vorging, wurden auch echte Profile gelöscht. Daraufhin versendete der Facebook Kundenservice Anfragen an Betroffene, ihre Daten für die Wiederherstellung des Accounts zu hinterlegen. Das nutzen Spammer nun zur Verbreitung eines neuen Trojaner gezielt aus. In Mails mit dem Absender “Facebook-Office” wird unter dem Betreff “Facebook Support- Your Account is blocked” zum Download eines Daten-Recovery-Tools aufgerufen. Die vermeintliche Hilfe ist jedoch ein Trojaner. Nach Installation lädt der Trojaner automatisch weitere Malware wie falsche Antiviren-Programme oder Online-Banking Trojaner herunter.

Trojaner besonders für geschäftliche Facebook Nutzung gefährlich

Dies ist für Privatnutzer schlimm genug, birgt aber für Unternehmen noch größere Gefahren. Denn immer mehr Menschen nutzen Facebook inzwischen als Kommunikations-Plattform auch am Arbeitsplatz. Die Trojaner können indes auf Arbeits-Rechnern immense Schäden anrichten. Von der Beeinträchtigung des Online-Bankings bis zum Ausspähen von sensiblen Unternehmensdaten ist so ziemlich alles möglich. Für den Facebooknutzer gilt: Vor der Preisgabe persönlicher Daten und dem Download von angeblichen Datenwiederherstellungsprogrammen erstmal püfen, ob der Account wirklich gesperrt ist. Ist dies der Fall, empfiehlt sich eine Rücksprache mit der Facebook-Support Abteilung, um die Echtheit der Daten-Recovery-Aktion zu überprüfen und den Trojaner Download zu vermeiden. Grundsätzlich sollten Unternehmen Richtlinien vorgeben, in welchem Maße das soziale Netzwerk am Arbeitsplatz genutzt werden darf.

Mehr über den Facebook Trojaner lesen Sie auf all-about-security.de

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