Archive for the ‘Netzwerksicherheit’ Category

KMU: So schützen Sie ihr Unternehmen vor Hackern

Dienstag, Juli 6th, 2010

Die Zielgruppen von Online-Kriminellen haben sich in letzter Zeit verschoben: Weniger die Großbetriebe, als zusehens kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) werden Opfer von Viren- und Phishing Attacken. Quantitativ lässt sich ein Anstieg von kriminellen Online-Aktivitäten feststellen, wie beispielsweise der neueste Symantec Internet Security Thread Report bestätigt. Allerdings ändern sich die Ziele der Angriffe: Maßgeschneiderte Attacken werden spezifisch auf KMU abgestimmt. Im Mittelpunkt der Begierde stehen dabei immer weniger genuin materielle Daten, wie etwa Kreditkartennummern, sondern mehr und mehr das gesistige Eigentum oder branchenspezifisches Know-how der KMU. Über schlecht geschützte Profile in sozialen Netzwerken versuchen Online-Kriminelle persönliche Vorlieben von Mitarbeitern auszumachen. Im nächsten Schritt werden diese Informationen dann verwendet, um Nutzer ganz gezielt dazu  zu bewegen, verseuchte Email-Anhänge oder Webseiten entsprechender Themen zu öffnen. Informationweek veröffentlicht heute vier goldene Regeln, wie Sie Ihr KMU vor Online-Kriminellen schützen können: zum Informationweek Artikel.

Als kurze Eselsbrücke, hier die Regeln zusammengefasst:

S pam niemals öffnen und unverzüglich löschen. Keine Preisgabe persönlicher Daten

P rüfen Sie regelmäßig die Aktualität ihrer Sicherheitsarchitektur

A bgestufte Zugriffsrechte auf Unternehmensdaten minimieren das Risiko von Datenangriffen

M itarbeiter sollten in puncto Datensicherheit geschult werden

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Quo vadis IT Sicherheit?

Donnerstag, Juni 17th, 2010

IT Sicherheit wird nicht nur gefühlt zu einem immer präsenteren Themenfeld in Unternehmen. Das IT-Marktforschungsunternehmen Forrester Research hat vor kurzem Zahlen einer Umfrage veröffentlicht, die diese allgemeine Wahrnehmung bestätigen. Die Befragung wurde zur Hälfte in den Vorstandsetagen und zur anderen Hälfte bei IT-Entscheidungsträgern durchgeführt. Hier die wichtigsten Erkenntnisse. (Die Details der Befragung gibt es auf Computerwoche.de nachzulesen.)

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Internetkriminalität in der Entwicklungsphase bekämpfen

Montag, Juni 14th, 2010

IBM stellt Sicherheits-Framework vor. F-Secure geht mit “Cloud Software Program” neue Wege. Der Schlüssel dazu ist die Berücksichtung der Sicherheits-Komponente bereits während der Entwicklung. 

Neue Probleme erfordern neue Maßnahmen. Da IT Sicherheit durch die steigende Professionalisierung von Internetkriminellen zusehens zur Herausforderung für Software-Entwickler wird, sucht die Branche nach neuen Lösungswegen. Das große Problem der Softwareentwickler ist die Erspähung von Sicherheitsmängeln in gängigen Programmen durch Internetkriminelle. Solche Schwachstellen müssen zum Einen erst von den Herstellern oder Nutzern bemerkt, und danach mit relativ viel Aufwand behoben werden. Zwei neue Projekte wollen nun gegen diese grundsätzliche Problematik von Sicherheitslücken vorgehen. Das Stichwort für beide heißt: Früherkennung.

IBM plant sicheres Software-Design als Barriere gegen Internetkriminalität 

Wie das heise online-Portal berichtet, hat IBM kürzlich auf der Entwickler-Messe “Innovate 2010″ seine neue Initiative “Secure by Design” vorgestellt. Es handelt sich dabei um eine Reihe von Maßnahmen zur Verbesserung der Netz-Sicherheit, die Produkte, Dienstleistungen und Forschungsprojekte zu dem Thema umfasst. Ein Kompendium von Sicherheitssoftware, das alle relevanten Bereiche wie Governance, Comliance oder Risk Management umfasst, könnte auch für zahlreiche Unternehmen interessante Lösungsstrategien beinhalten. Das “Secure-by-Design”- Projekt steckt zwar als Framework-Konzept noch in den Kinderschuhen, Big Blue arbeitet aber gegenwärtig schon intensiv an einer konkreten Anwender-Lösung. Die grundlegende Strategie lautet dabei, Sicherheitslücken in Software-Programmen möglichst schon im Frühstadium der Entwicklung  zu erkennen.  “Abwarten, bis eine Anwendungssoftware im Markt Fehler aufweist und diese dann patchen ist riskant und kann verdammt teuer werden” zitiert heise Marc van Zadelhoff, den IBM-Direktor für den Bereich Sicherheitslösungen. Mit einem neuen Sourcecode-Testprogramm soll es in Zukunft möglich sein, Sicherheitsschwachstellen in der Frühphase der Entwicklung aufzuspüren.  Eine Art Leitfaden zur Programmerstellung wurde mit dem Secure Engineering Framework veröffentlicht, eine Anleitung zum sicheren Schreiben und Deployen von Software, die Internetkriminalität über Software-Angriffe merklich erschweren soll.

Der finnische Ansatz: nachhaltige Entwicklungsarchitektur

Auch in Finnland ist man sich der Bedrohung durch Internetkriminalität gewahr. Das Strategiecenter für Wissenschaft, Technologie und Innovation, bestehend aus etwa 20 Unternhemen und acht Forschungsinstituten reagiert mit der Initiative “Cloud Software Program” auf den sich vollziehenden Paradigmenwechsel im Unternehmens-Software Bereich in Richtung Cloud Computing. Unter maßgeblicher Mitarbeit des Sicherheitsspezialisten F-Secure setzt auch der finnische Ansatz auf Früherkennung, beziehungsweise eine nachhaltige Entwicklungsarchitektur.  Der Projektverantwortliche von F-Secure Dr. Järvinen benennt die Säulen einer innovativen und sicheren Softwareentwicklung laut dem heise-online Portal folgendermaßen: “Effizienz in betrieblichen Abläufen, Benutzererfahrungen, Internet Software, offene Systeme, Abwägen von Sicherheitsrisiken und nachhaltiger Entwicklung. Die Cloud-Software verbindet all diese Faktoren, da besonders Applikationen verstärkt ins Internet abwandern und als Dienstleistung angeboten werden.” Der Kampf gegen Trojaner, Malware sowie Viren muss auch in der Cloud ausgefochten werden. Für den Businessbereich wird es dabei vor allem um schlanke Software-Modelle, offene Cloud-Strukturen und die sichere Funktionsfähigkeit von Endverbraucher-Systemen gehen. Eine Entwicklung in diese Richtung könnte das Cloud-Computing allmählich zur sicheren IT Lösung für Unternehmen und Internetkriminalität zu einem beschwerlicheren Unterfangen machen. 

Mehr zum “Cloud Software Program” ist unter www.cloudsoftwareprogram.org zu finden.

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Passwörter hacken leicht gemacht

Montag, Juni 7th, 2010

Die Deutschen machen es Internetkriminellen nicht besonders schwer, ihre Passwörter zu hacken. Denn laut einer im Auftrag der Bitkom durchgeführten Umfrage des Forsa-Instituts gehen sie recht großzügig mit ihren Sicherheitscodes um. 37 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren geben ihre privaten Passwörter an andere weiter, am Arbeitsplatz vertraut ebenfalls jeder Dritte seine beruflichen Passwörter anderen Personen an. Die Ostdeutschen sind dabei etwas misstrauischer als die Westdeutschen: 22 Prozent (Westdeutsche: 28 Prozent) geben ihre Passwörter an den Partner weiter, nur sechs Prozent an Verwandte (Westdeutsche: 10 Prozent). Doch die Bitkom hat mit der Umfrage nicht nur einen nachlässigen Umgang der Deutschen mit privaten Passwörtern herausgefunden. Auch berufliche Passwörter werden weitergegeben – Internetkriminellen wird das hacken von Passwörtern damit leicht gemacht. Jeder fünfte (19 Prozent) Westdeutsche vertraut sie Kollegen an und jeder achte dem Chef. Auch hier sind Ostdeutsche wesentlich vorsichtiger (Jeder jeder zehnte gibt sie an Kollegen, jeder zwölfte an den Chef weiter).

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Google schmeißt Windows raus

Mittwoch, Juni 2nd, 2010

“Windows ist zu leicht zu hacken”, so die Sicherheitsbedenken der Google-Mitabrbeiter.  Deshalb  ersetzt Google dieser Tage alle Windows-PCs im Unternehmen durch Linux- oder Apple-Rechner.

Berichten der Financial Times online zufolge, ersetzt der Suchmaschinen-Gigant derzeit alle Windows-Rechner durch PCs mit Linux oder Apple-Betriebssystemen.  Letztere  Maßnahme besitzt besondere Brisanz, sind Google und Apple doch mittlerweile harte Konkurrenten auf dem Markt.
Hintergrund für den Austausch ist offenbar der vorausgegangene Hackernagriff auf Google in China und damit konkrete Sicherheitsbedenken gegnüber den Windows-Sicherheitsvorkehrungen. Die Aktion habe im Januar 2010 begonnen und betrifft angeblich die Rechner von mehr als 10.000 Mitarbeitern.
Neu angestelltes Google-Personal kann sich nun zwischen einem Apple-PC oder einem Linux-Rechner entscheiden
Viele Google-Mitarbeiter seien seit damals sogar freiwillig auf Mac-Rechner gewechselt.
Wer weiterhin auf einem Windows-Betriebssystem besteht, muss sich dafür die Erlaubnis von höherer Ebene holen.  Neuanschaffungen von Windows-Rechnern erfordern sogar die höchstpersönliche Genehmigung des CIO von Google.

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BGH-Urteil zum Datenmissbrauch: WLAN-Anschluss muss mit Passwort gesichert sein

Mittwoch, Mai 12th, 2010

Der Bundesgerichtshof hat ein Grundsatzurteil zur mobilen Internetnutzung gefällt: Um Datenmissbrauch zu verhindern, müssen drahtlose Internetanschlüsse über WLAN  zukünftig mit einem eigenen Passwort gesichert werden. Sonst droht ihm eine Abmahnung in Höhe von 100 Euro, wenn sich jemand heimlich in seine Verbindung einwählt und illegal Daten herunterlädt. Das berichtet heute die ARD. Hintergrund der Entscheidung ist, dass es immer häufiger zu Datenmissbräuchen kommt, indem Ungefugte in ungesicherte Netze eindingen und sich illegal Daten über diese Verbindung herunterladen. Aus dem neuen Urteil lässt sich für die rechtmäßigen Besitzer der Daten allerdings kein rechtmäßiger Anspruch auf Schadenersatz ableiten. Lediglich ein Anspruch auf Unterlassung könne nach Auffassung der Richter abgeleitet werden. Die Entscheidung beruht auf dem Fall eines Musikers, dessen Titel über einen privaten Internet-Anschluss illegal über eine Tauschbörse heruntergeladen worden waren. Es war jedoch nicht der Inhaber des Anschlusses verantwortlich, sondern jemand, der sich heimlich über die WLAN-Verbindung eingewählt hatte. Ab sofort tragen die Inhaber der Anschlüsse die Verantwortung dafür, dass so etwas nicht mehr passiert.

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Mit Aufklärung gegen immer mehr Internetkriminalität

Mittwoch, Mai 5th, 2010

Die Fachtagung der Kriminalbeamten hat bekannt gegeben, dass immer mehr Straftaten im Internet begangen werden. Die Taten reichen von ausspionierten Daten beim Onlinebanking bis hin zu bestellter und bezahlter Ware, die nicht geliefert wird. Das Problem: An Internetkriminelle heranzukommen, ist sehr schwer.

Ein weiteres Einfallstor für die Internetkriminalität sind soziale Netzwerke und Partnerbörsen im Internet. Klaus Jansen, Vorsitzender des  Bundes Deutscher Kriminalbeamter sieht die Gefahr für die IT Sicherheit vor allem darin, dass Jugendliche aber auch Erwachsene immer mehr persönliche Dinge preisgeben. Sorgen darüber, das Internetkriminelle diese Informationen misbrauchen könnten, machen sich dabe aber die wenigsten. Das berichtet heute heise online. Doch gerade in Social Communities lassen sich die Wohngegend und Alltagsgewohnheiten leicht ausspionieren und für kriminelle Zewcke nutzen. Ein mögliches Gegenmittel sieht Jansen in der Weiterbildung der Polizei:  “Die virtuelle Arbeit der Beamten muss genauso effektiv werden wie das Streife-Laufen auf der Straße.” In der Schulung der Beamten gibt es dafür noch einiges nachzuholen.

Auch für Unternehmen können Soziale Netzwerke ein Problem werden. Sind die Mitarbeiter nicht aufgeklärt, kann es sein, dass sie Daten veröffentlichen, die eigentlich vertraulich behandelt werden. Auf diese Weise ist es für Internetkriminelle ein Kinderspiel, an vertrauliche Daten zu kommen.

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Wurm im PDF

Freitag, April 30th, 2010

Internetkriminelle nutzen nach Heise.de manipulierte PDF-Dokumente, um Windows-Rechner mit dem Wurm Win32/Auraax zu infizieren. An Spam-Mails angehängte PDFs führen ein Skript aus, dass den Wurm installiert.

PDFs mit Auraax-Wurm im Umlauf

Nach Dokumenten, die mit dem Zeus-Bot befallen waren, sind nun PDFs mit dem Wurm Auraax im Umlauf. Sie sind an Spam-Mails angehängt, die über eine vermeintliche Neukonfiguration des Mailkontos informieren: “Settings for your mailbox are changed”. Öffnen Nutzer das beigefügte PDF, erscheint ein harmloses Dialogfeld. Der PDF Reader zeigt an, dass eine Datei ausgeführt werden soll. Der User wird gebeten, auf “Öffnen” zu drücken, um das Dokument anzuschauen. Drückt er dann auf OK, wird ein VBScript ausgeführt. Es installiert die Datei game.exe auf dem PC. Die Datei enthält den Wurm Auraax, der sich selbst auf weiteren Laufwerken/Speichermeiden (USB) und im Netzwerk verteilt. Er kann auch weitere Malware aus dem Internet laden.

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Malware-Versand: Russland reagiert auf Spitzenposition

Mittwoch, April 28th, 2010

Chip.de berichtet, dass 13 Prozent aller Malware-Angriffe aus Russland kommen. Bei der Verbreitung von Schadsoftware wie Viren, Trojaner und Spyware ist das Land damit Spitzenreiter. Gefolgt von den USA, China und Brasilien auf den Plätzen zwei bis vier. Zusammen kommen die drei Staaten auf immerhin 20 Prozent aller Malware-Attacken.

Malware-Verbreitung erschweren

Nachdem China bereits im Februar die Konsequenzen aus der Spitzenposition bei Malware-Angriffen gezogen hat, zieht Russland nach. Die Volksrepublik hatte die Vorgaben für die Anmeldung von .cn-Domains bereits im Februar deutlich verschärft. Viele Spammer und Internetkriminelle waren deshalb auf .ru-Domains ausgewichen, da für diese weniger strenge Regeln galten. Doch nun hat auch Russland reagiert und erschwert die machenschaften der organisierten Internetkriminaltiät: Wer heute eine Domain registrieren möchte, muss schriftliche Unterlagen einrichen. Private Nutzer müssen zum Beispiel eine Ausweiskopie beilegen und Unternehmer eine Gewerbeanmeldung.

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Malware verbirgt sich vor Google

Montag, April 26th, 2010

Internetkriminelle verstecken immer häufiger Malware in gehackten Seiten vor der Suchsoftware von Suchmaschinen. Die Sicherheits-Programme von Google und Yahoo erkennen dadurch die Schadsoftware nicht.

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Die IT Sicherheit von keinem Computer wurde in den 0.543 Sekunden gestört, die für den Aufbau der Seite benötigt wurden.

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